15.08.2011, 14:52 Uhr | ams
Wer schon einmal ein Spiel aus der Age of Empires-Reihe gespielt hat, wird sich auch in der neuen Online-Version schnell zurechtfinden. Aber was ist mit Neueinsteigern? Bleiben diese etwa außen vor? Keineswegs, denn gerade der Einzelspielermodus eignet sich sehr gut dafür, die grundlegenden Mechanismen des Strategiegames - wie das Sammeln von Rohstoffen und Ausbilden neuer Einheiten - schnell zu erlernen. Wie einfach das geht, haben wir Anhand der ersten Schritte in der Rolle der griechischen Fraktion ausprobiert.
Nach der Anmeldung bei Age of Empires Online findet man sich rasch Mitten im Spielgeschehen wieder. Für ein Volk entschieden, der Hauptstadt einen Namen verpasst und schon steht man vor seinem eigenen Palast, während rings herum reges Treiben auf den Straßen herrscht. Und nun? Am besten startet man gleich die erste Mission, um sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Missionen - auch Quests genannt - erhält man in Form von Aufträgen durch Bewohner der Hauptstadt. Ein großes Ausrufezeichen über dem Kopf kennzeichnet Einwohner, die eine Mission bereithalten. Zu Anfang übernimmt der Dorfälteste diese Rolle, der einen zu einem Außenposten des Reiches schickt, um einen keulenschwingenden Haufen Krieger zu vermöbeln. Wie dabei die Maussteuerung genau funktioniert, wird innerhalb des Spiel kurz und präzise erläutert.
Hat man die erste Mission gemeistert, wird man mit Erfahrungspunkten, Münzen und neuen Errungenschaften belohnt - ein Prinzip, das sich durch das ganze Spiel zieht. Jetzt darf man im Dorfzentrum neue Bewohner ausbilden, die man zum Abbau von Rohstoffen einsetzen kann. Denn in Age of Empires Online geht nichts ohne ausreichende Lebensmittelvorräte, Holz, Gold und weitere wertvolle Güter. Daher wird dem Spieler in einer kurzen Mission vermittelt, wie er Dorfbewohner etwa zum Fischen, Holzhacken oder Beerensammeln schickt. Und schon hat man zwei Hauptaspekte des Spiels - das Kämpfen und das Sammeln von Rohstoffen - auf dem Kasten.
Als dritte Fähigkeit kommt noch das Bauen hinzu, denn ohne neue Gebäude können weder die Ortschaften noch die Bevölkerung wachsen. So gibt einem der Dorfälteste den Auftrag, ein Lagerhaus am Waldrand zu bauen, damit die Holzfäller nicht immer alles bis ins Dorf schleppen müssen. Außerdem darf man Häuser errichten um die Einwohnerzahl zu erhöhen. Nun kann die eigene Zivilisation wachsen und gedeihen. Und der weise alte Mann verrät einem sogar noch, wie man im Palast neue Technologien entwickelt. Wachstum, Fortschritt - an Motivation mangelt es nicht. Und es dauert nicht lange, bis man in sein Volk in die Bronzezeit führt, in der man seine Zivilisation noch viel weiter voranbringen kann.
ams