15.02.2012, 10:10 Uhr | vb / jr
Beim Farmville-Anbieter Zynga sitzt das Geld locker nach dem Börsengang: Der hohe Verlust von 435 Millionen Dollar im vergangenen Quartal ging auf gestiegene Entwicklungsausgaben und Folgekosten der Aktienplatzierung zurück. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 59 Prozent auf 311,2 Millionen Dollar, wie der Onlinespiele-Spezialist am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.
Allein die mit dem Börsengang fällig gewordenen Aktien-Zuteilungen für Mitarbeiter kosteten Zynga 510 Millionen Dollar. Zudem schossen die Entwicklungsausgaben von 51,5 Millionen im Jahr zuvor auf 444,7 Millionen Dollar hoch. Zynga hatte im vergangenen Jahr mehrere neue Spiele wie "Castleville" herausgebracht. Das Unternehmen versucht, die Abhängigkeit von Facebook zu verringern - bisher wurde fast der gesamte Umsatz mit dem Verkauf virtueller Güter auf der Plattform des weltgrößten Online-Netzwerks erwirtschaftet. Zynga nahm bei dem Börsengang im Dezember wie erwartet rund eine Milliarde Dollar ein, die Aktie konnte jedoch zunächst nicht den Ausgabepreis von 10 Dollar halten. Inzwischen notiert das Papier deutlich darüber bei mehr als 14 Dollar.
Quelle: dpa
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