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"Forza Motorsport 4": Auf dem Weg zur Pole-Position

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Auf dem Weg zur Pole-Position

22.08.2011, 16:00 Uhr | Volker Bonacker

Forza Motorsport 4 (Quelle: Microsoft)

Forza Motorsport 4 (Quelle: Microsoft)

Gran Turismo muss sich warm anziehen. Denn Microsoft schickt sich an, mit dem vierten Teil der Xbox 360-exklusiven Rennspiel-Serie "Forza Motorsport" wieder den Racing-Thron zu erlangen. Und die Zeichen dafür stehen gut, wie wir im Rahmen einer Gamescom-Präsentation erstmals selbst sehen und auch ausprobieren konnten.

Kinect ins Spiel gebracht

Bevor es auf die Piste geht, steht jedoch der Weg in die virtuelle Garage an. Dort wartet die "Autovista" benannte, neue Funktion, die im wesentlichen die Kinect-Integration ins Spiel darstellt. Wie Chef-Designer Dan Greenwalt verrät, hat man die Funktion ins Spiel gebracht, um Menschen für Forza Motorsport 4 zu begeistern, die zwar Interesse an Games, aber nicht an Controllern haben. Dank Autovista ist es nun möglich, verschiedene Fahrzeuge aus dem Game in aller Ruhe zu betrachten, zu erkunden und auszuprobieren.

Einsteigen und wohlfühlen

Das sieht beispielsweise so aus: Vor uns steht ein karminroter Mercedes-Benz SLS AMG. Per Handbewegung öffnet man Türen, Motorhaube und Kofferraum, um sich in aller Ruhe jedes noch so kleine Detail am Wagen anzuschauen. Und damit haben die Designer wahrlich nicht gespart, wie man bereits an der extrem detaillierten Modellierung der Felgen erkennen kann. Wer will, bekommt auf Abruf noch weitere Infos, etwa zum Motor und dessen Performance. Vorgetragen werden die Fakten von "Top Gear“-Moderator Jeremy Clarkson. Zu guter letzt setzen wir uns in den Wagen und starten den Motor. All das ist via Kinect kein Problem und geht leicht von der Hand. Die Stimmerkennung und das Facetrack-System von Kinect werden ebenfalls unterstützt - wer sich im Auto sitzend umdreht, wird auch die Sicht auf dem Bildschirm entsprechend verändern können. Wie viele Autos in Autovista verfügbar sein werden, hat Greenwalt nicht verraten. Sicher ist schon jetzt: Autovista ist eine schöne Spielerei für Auto-Enthusiasten. Auf die Piste geht es in dem neuen Modus zwar nicht, dafür gibt es einmalige Einblicke in den Fuhrpark.

Ein Auto für die gesamte Karriere

Weiter geht es mit dem "Karriere“-Modus. Hier ist vieles beim Alten geblieben, aber auch an zahlreichen Details gefeilt worden. Zunächst einmal freuen sich "Forza Motorsport 3“-Spieler über eine Import-Funktion, mit der sie ihren Spielstand aus dem Vorgänger übernehmen können - zumindest zu Teilen, denn um keine unfairen Startvorteile zu schaffen, wird nicht alles von Teil drei nach Teil vier hinübergeschafft. Was ebenso gefällt: Wer will, kann die kompletten Renn-Events, derer es natürlich wieder zahlreiche gibt, nun mit seinem Lieblingswagen durchfahren. Es ist also nicht mehr nötig, für jeweils verschiedene Rennen einzelne Wagenklassen zu besitzen und zu fahren. Stattdessen wird es kein Problem sein, die komplette Karriere über etwa in einem Porsche unterwegs zu sein. "Findet einen Wagen, den ihr liebt und fahrt ihn“, so Greenwalts Botschaft hinter dieser Neuerung.

Details ohne Ende

Und damit geht es schon ab auf die Strecke. Wir durchfahren die Alpen auf dem "Lauterbrunnen“-Kurs in der Schweiz, ein winterliches Szenario. Die Wetter- und Lichtbedingungen sind wichtig, denn daran demonstriert uns Greenwalt die überarbeitete Engine. Die Umgebung spiegelt sich nun bis ins kleinste Detail auf dem blitzenden, dunkelblauen BMW M5 wieder. Wechselt man auf die Cockpit-Perspektive, fliegen die Schatten der vorbeirasenden Landschaft über das Armaturenbrett - auch hier haben die Macher also aufs Detail geachtet. Das ganze sieht derart gut aus, dass keine Frage aufkommt, ob man Gran Turismo Konkurrenz machen könnte, denn in diesem Punkt hat Forza 4 schon jetzt die Nase ganz klar vorne.

Nur für Clubmitglieder

Zuletzt erklärt uns Greenwalt die Neuerungen am Mehrspieler-Modus. 16 Spieler können nun gegeneinander antreten - nochmals mehr als beim Vorgänger. Neue Rennen und Klassen warten, aber auch neue Modi wie etwa "Top Gear Football“, bei dem zwei Teams versuchen, mit ihren Autos einen Ball ins gegnerische Tor zu bugsieren. Wer will, gründet zusammen mit Freunden einen Club, was den Vorteil bringt, dass man sich die Garage teilen kann - bringt etwa ein Clubmitglied einen Ferrari mit, können alle auf den Italiener zugreifen. Gleiches gilt fürs Tuning: Befindet sich im Club etwa ein talentierter Lackierer, kann er das Designs für alle Autos seiner Club-Freunde verändern.

Fazit

Microsoft ist auf dem besten Weg, Rennsport-Enthusiasten das Highlight des Jahres abzuliefern. Forza Motorsport 4 sieht derart gut aus und spielt sich dabei weiterhin realistisch wie eh und je, dass keine Fragen offen bleiben: Hier fährt das Racegame des Jahres vor.

 

Titel:Forza Motorsport 4
Genre: Renn-Simulation
Publisher: Microsoft
Hersteller: Turn 10
Release: 21. Oktober 2011
Preis: Noch nicht bekannt
System: Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut


Volker Bonacker  

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Kommentare (1)

zum Forum

Thema: ""Forza Motorsport 4": Auf dem Weg zur Pole-Position"

Matthes schrieb: am 27. August 2011 um 10:26:39
(0) (0) Nun ja...
Wirklich ein Grund, die XBox 360 zu kaufen.... auf Konsolen sind mir die Renntitel am liebsten und GT auf der Playsi hat mich wirklich enttäuscht!

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