Test IL-2 Sturmovik: Birds of Prey | Flugsimulation | Xbox 360, PS3, PSP, DSSchöner fliegenErschienen am 28. Oktober 2009 | Richard Löwenstein / jr
Luftschlacht über EnglandDann folgt der erste Einsatz: An Bord der Spitfire Mk II muss man über der englischen Küste deutsche Bomber abfangen. Auf der getesteten Xbox 360-Version lässt sich mit der Y-Taste das nächste Ziel markieren, an das man mit der LT-Schultertaste noch näher heran zoomen kann. Mit einem Druck auf die RT-Schultertaste nimmt der Pilot dann mit den Bord- MGs die Gegner unter Feuer. Dann die nächste Mission: Es geht darum, drei Kriegsschiffe zu versenken. Normale Bordkanonen sind da zwecklos, weshalb man in solchen Missionen auch Bomben und Raketen unter die Flügel gehängt bekommt. Eine am Boden mitwandernde Markierung leuchtet auf, sobald ein Ziel im Visier ist, ein Knopfdruck auf die RB-Schultertaste löst die Sprengkörper los. Einfach zu handhaben, wie im Luftkampf auch muss man aber für Treffer einiges an Übung investieren.
Auf die harte TourMan muss kein Profi sein, um mit der Steuerung klar zu kommen. Speziell im Arcade-Modus wird die Sache durch allerlei Extras vereinfacht: Vorhalte-Zielmarkierung, Endlos-Munition und ein Turbo, der die Jagdmaschine kräftig beschleunigt - da finden auch Flugschüler einen leichten Einstieg. Wer abgeschossen wird, kann ohne Ladezeiten wieder in den Kampf einsteigen. Der Spielfluss überzeugt also. Anspruchsvoller wird die Sache, sobald man den Schwierigkeitsgrad "Realistisch" oder "Simulator"" freigespielt hat. Hier ist tatsächlich fliegerisches Können gefragt, denn die wendigen Jagdmaschinen kommen durch zu gewagte Flugmanöver umgehend ins Trudeln. Es ist eine Herausforderung, die bockigen Maschinen zu kontrollieren und die Grenze der Aerodynamik auszuloten. Geht die Kurve enger? Kann man den Vogel aus dem Sturzflug ziehen? Da freut man sich über jeden der seltenen Abschüsse. Allerdings lässt sich zu viel Realismus mit unlimitiertem Treibstoff und Munition auch wieder abfedern.Was wir mögenVielfalt ist Trumpf: Die sechs aufeinander folgenden Episoden führen einen auf Seiten der amerikanischen US Air Force, der englischen Royal Air Force und der sowjetischen Luftstreitkräfte nach Großbritannien, Sizilien, Korsun, Stalingrad, in die Ardennen und nach Berlin. Im Mehrspieler-Modus sind auch Maschinen der deutschen Luftwaffe verfügbar. Die insgesamt 40 Flugzeuge - beispielsweise Supermarine Spitfire Mk IX, Focke-Wulf FW 190 "Würger", Junkers Ju-87B-2 "Stuka", P-51B "Mustang" - sind alle detailgetreu nachgebaut. Wendigkeit, Steiggeschwingkeit, Gipfelhöhe und andere Parameter sind deutlich unterscheidbar.Was wir nicht mögenDie Technik läuft nicht immer ganz rund: Wenn bis zu 100 Maschinen über den Himmel kreuzen, dann gerät der Bildaufbau schon mal ins Stocken. Das passiert nicht oft, ist dann aber spürbar. Außerdem spart sich der Hersteller eine Rahmenhandlung. Die Missionen sind relativ schmucklos aneinander gekettet. Das ließe sich eleganter lösen.FazitAlles in allem ist IL-2 Sturmovik: Birds of Prey ein Spiel, das sich wirklich sehen lassen kann. Obwohl Spiel vielleicht der falsche Ausdruck ist, denn das Ganze rückt schon nahe an eine beinharte Simulation heran. Als Pilot muss man viel Einarbeitungszeit einkalkulieren. Danach macht das Fliegen aber Spaß, was besonders für die rasanten Mehrspieler-Gefechte gilt.
| Speichern Sie diesen Artikel bei:
.
Anzeige. Onlinespiele"Jewel Quest 3": Frisches Futter für Fans des Knobel-Abenteuers. .
Anzeige. .
.
. KonsolenFreude schenken: Welcher Handheld eignet sich für wen am besten? . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
WEITERE THEMEN | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
NETZWERK & PARTNER
BUNTE.deMARKTPLÄTZE
Scout 24DIENSTE & TARIFE
DSLDAS UNTERNEHMEN
Deutsche Telekom AGSERVICE
KontaktAnzeige
|