16.07.2010, 09:39 Uhr | ams
Counter-Stirke Source (Bild: Valve)
Gewalthaltige Spiele gelten als aggressionsfördernd, weswegen engagierte Jugendschützer immer wieder fordern, sie per Gesetz zu verbieten. Doch es gibt auch Gegenpositionen. Dass Actionspiele auch positive Auswirkungen haben können, zeigt jetzt eine neue wissenschaftliche Studie aus Amerika. Demnach tragen gerade diese Spiel zum Abbau von Stress bei und können sogar als Mittel gegen Depressionen eingesetzt werden. Der Streit zwischen den Protagonisten der Eskalationstheorie (Frust verstärkt sich im Lauf der Zeit) und den Kompensationstheoretikern (Action-Games tragen zum Frustabbau bei) geht damit in eine neue Runde.
Im aktuellen Fall ließ Dr. Christopher J. Ferguson an der Texas A&M International University 103 junge Männer und Frauen zunächst eine stressige und frustrierende Arbeit ausführen. Anschließend spielte ein per Los bestimmter Teil der Probanden Actionspiele, während der andere Teil der Untersuchungsgruppe sich mit gewaltfreien Games beschäftigte oder gar nicht spielte. Im Anschluss zeigten die Konsumenten der gewalthaltigen Spiele im Vergleich zu den übrigen Teilnehmern ein geringeres Aggressivitäts-Potenzial und weniger Anzeichen für depressive Verstimmungen. Laut Ferguson weisen die Ergebnisse darauf hin, "dass das Spielen gewalthaltiger Games helfen könnte, Stress zu reduzieren sowie Menschen weniger depressiv und feindselig zu machen." Ferguson sieht in der Frage weiteren Forschungsbedarf sieht, vermutet aber, dass Actionspiele "durch eine Art Empfindungsmanagement" zur Reduzierung von Stress und Depressionen beitragen.
ams
Ralph Pape schrieb:
am 1. September 2010 um 19:31:34
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"Killerspiele"
Ich bin derselben Meinung
Ich spiele nicht um des Tötens willen.Ich mag sowieso nur Spiele,wo man logisch denken und
taktieren muß.
Das macht den Reiz aus.Das es sich dabei um Kriegseinsätze oder ähnliches handelt,ist logisch.
Oder soll ich taktisch vorgehen,wenn ich im Hühnerstall den Gockel von den Hennen klauen soll?
Ich verstehe die ganze Diskusiion nicht
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MS583 schrieb:
am 17. Juli 2010 um 16:43:49
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"Killerspiele" helfen bei Stress und Depressionen
Kann ich nur bestätigen es geht uns Spielern ja meist nicht ums töten sondern eher um
Taktik und Logik klar das die Leute nach den Amokläufen nach Verbote schreien aber denn sollten sie sich auf die reale Welt beschränken und uns Spieler damit in ruhe lassen die ganzen Zensierten Spiel machen doch gar keinen Spaß da ich als Spieler es wichtig finde das die Spiele nach heutigem stand der Technik so real wie möglich sind und dazu gehören auch mal Blut zerfetzte Arme und Beine
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