20.08.2010, 10:52 Uhr | ams
Gamescom 2010 (Bild: dpa)
Aus der Games-Branche ist immer wieder zu hören, dass die Verfahren zur Bewilligung von Fördergeldern für Spiele-Entwicklungen unübersichtlich und kompliziert seien. Dass soll sich nun ändern, wie Medienstaatssekretär Jan Eumann gegenüber dem Online-Magazin "heise online" sagte. Demnach könnte zukünftig die Filmstiftung NRW als übergeordnete Institution auch für die staatliche Förderung im Spiele-Bereich zuständig sein.
Dabei wurde erst vor einem Jahr der sogenannte "Mediencluster" gegründet, der auch Fördermaßnahmen für Spiele-Projekte durchführt. Doch durch die Bündelung der Förderung aller audiovisuellen Medien unter dem Dach der Filmstiftung verspricht man sich offenbar nicht nur weniger komplizierte Beantragungsverfahren, sondern auch eine effektivere Vergabe der Gelder. Das Interesse der Politik an der Spiele-Branche hat dabei vor allem mit dem Erhalt und der Schaffung von Arbeitsplätzen zu tun. In Deutschland sind etwa 7000 Menschen in der Entwicklung und dem Vertrieb von Games beschäftigt. Im Vergleich zu Kanada (14.000) und den USA (63.000) gibt es dort also durchaus noch Wachstumspotenzial.
Weitere Informationen zur Gamescom 2010 finden Sie in unserem Gamescom-Special.
ams
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