19.08.2011, 12:14 Uhr | ams / jr
"Xbox 360: In Japan tot?", titelte das US-Spielemagazin Edge vor wenigen Tagen. Anlass war, dass angeblich immer mehr japanische Händler die Microsoft-Konsole aus dem Sortiment nehmen wollen. Außerdem sind die schon traditionell schwachen Verkaufszahlen der Xbox 360 in Japan noch weiter in den Keller gegangen.
Im Jahr 2011 konnte Microsoft bisher nur etwas mehr als 70.000 Konsolen in Japan verkaufen. Das ist ein Rückgang von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu wenig zugkräftige Exklusivtitel und die Treue der Japaner zu den Konsolen der heimischen Hersteller Nintendo und Sony - diese Probleme hat Microsoft bislang nicht in den Griff bekommen. Auch die Zahl aller seit der Einführung 2005 in Japan verkauften Xbox 360-Konsolen - gerade mal 1,5 Millionen - spricht Bände.
Doch Microsoft denkt nicht daran, den japanischen Markt aufzugeben. "Natürlich steigen wir nicht aus. Japan bleibt wichtig für uns. Wir sind in diesem Markt sehr engagiert“, sagte Chris Lewis, Xbox-Europa-Chef, gegenüber dem Games-Onlinemagazin Eurogamer. Vor der Konkurrenz klein bei zu geben, ist für Lewis keine Option: "Es ist ein umkämpfter Markt. Wir werden dort mit einem sehr starken Wettbewerb konfrontiert. Aber alle unsere Wettbewerbe sind stark.“
ams / jr
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