04.02.2008, 13:24 Uhr | Tobias Zeissler / jr
Der 399 Euro Spiele-PC (Montage: T-Online)Deutschland gilt als eine der letzten Bastionen des PC-Spielens. Doch auch diese Hochburg droht langsam aber sicher unter dem Ansturm der Xbox 360, Wii und Playstation 3 eingenommen und niedergerissen zu werden. Als Grund für diesen Trend sehen viele Kritiker nicht nur das leidige Problem mit Raub- kopien, umständlichen Installations- vorgängen, Patch-Orgien und Treiberproblemen, sondern auch der im Vergleich zu Konsolen vermeintlich höhere Preis für einen leistungsstarken Gaming-Rechner. Zumindest das letzte Argument lässt sich leicht entkräften, denn bereits für weniger als 400 Euro lässt sich ein vollständiger Spiele-PC zusammenstellen, der sich in punkto Leistung nicht hinter aktuellen Spielkonsolen zu verstecken braucht. Aktuelle und beliebte Spiele wie Anno 1701, Call of Duty 4 oder Need for Speed: Pro Street meistert er ohne Probleme. In unserer Artikel-Show zeigen wir, wie solch ein preisgünstiger Rechner aussehen könnte.
Artikel-ShowDie Komponenten des 399-Euro-Spiele-PC im Detail
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HIS Radeon HD 3650 (Bild: HIS)Ein Spiele-Rechner für weniger als 400 Euro kann nicht jedem Anspruch gerecht werden - soviel sollte selbstverständlich sein. Zu unterschiedlich sind die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben. Action-Spielern und Ego-Shooter-Fans kann der PC grundsätzlich nicht schnell genug sein. Eine flinke Grafikkarte samt schnellem Prozessor ist hier das A und O. Runden- und Echtzeitstrategen sind meist genügsamer, ihnen kommt es nicht auf das allerletzte Prozent Performance an. Daher sorgt hier auch leistungsschwächere Hardware für akzeptable Ergebnisse. Noch genügsamer sind Casual-Gamer. Mah-Jongg, Moorhuhn, Zuma und Co. verzichten im Normalfall fast vollständig auf anspruchsvolle 3D-Technologie, weshalb ein einfacher Prozessor und eine auf dem Mainboard integrierte Grafikeinheit bereits für ein flüssiges Spielerlebnis ausreichen.
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Der 399 Euro Spiele-PC (Montage: T-Online)Um so vielen Ansprüchen wie möglich gerecht zu werden, haben wir uns bei der Auswahl der Komponenten für unseren 399 Euro teuren Spiele-PC besonders darum bemüht, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Preis, der Performance und dem Strom- verbrauch des Systems zu finden. Herausgekommen ist ein PC, der dank Stromspartechniken wie "Cool 'n Quiet" und "Powerplay" den Geldbeutel schont und mit der verbauten Radeon HD 3850-Grafikkarte und dem Dual-Core-Prozessor aktuelle Hits wie Anno 1701,Need for Speed: Pro Street oder Tomb Raider Anniversary flüssig darstellt. Selbst Crysis mit mittleren Details oder Spiele mit der Unreal-Engine 3, die zum Beispiel in Bioshock zum Einsatz kommt, stellen keine Hürde für den günstigen Gaming Rechner dar.
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Tobias Zeissler / jr
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