30.01.2012, 16:34 Uhr | ams / jr
Nintendo 3DS (Bild: Reuters / Nintendo)
Während sich Apple mit immer neuen Rekordverkaufszahlen seines iPhones schmückt und Google Neuregistrierungen von Android-Smartphones im mehrstelligen Millionenbereich verkündet, blieben ähnlich frohe Botschaften von Seiten des Videospiele-Herstellers Nintendo in letzter Zeit aus. Schließlich schwächelte dessen neuer Handheld3DS am Anfang deutlich, wofür neben fehlenden Top-Spielen auch die spieletaugliche Smartphone-Konkurrenz als maßgeblicher Grund genannt wurde. Doch laut Nintendo-Boss Satoru Iwata ist die prophezeite Entwicklung der Verdrängung von Spiele-Handhelds durch Smartphones nicht eingetreten.
Auf einer Präsentation vor Investoren sagte Iwata, dass man letzten Sommer, als die Verkäufe des Nintendo 3DS besonders niedrig waren, die Handheld-Ära schon als abgeschlossen deklariert habe. "Ich glaube, wir haben bewiesen, dass derartige Meinungen falsch sind“, konterte der Nintendo-Chef. Iwata führte den Investoren gegenüber Zahlen an, die zwar nicht desaströs, aber auch nicht überragend zu nennen sind. Danach hat sich der 3DS bisher rund 15 Millionen Mal verkauft, womit die eigenen Zielvorgaben nicht erreicht wurden. Dass es nicht noch schlimmer gekommen sei, verdanke man der Preissenkung des Geräts im August 2011 um rund 40 Prozent und den verkaufsstarken Titel "Mario 3D Land" und "Mario Kart 7" im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft gewesen.
ams / jr
Robin schrieb:
am 31. Januar 2012 um 05:28:35
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Wo liegt das Problem?
Nintendo könnte einfach selbst ein Gaming-Smartphone auf den Markt bringen.
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