16.02.2010, 12:10 Uhr | Medienagentur plassma / as
Notebooks für Zocker (Bild: Medienagentur plassma)
Desktop-PC sind out. Diesen Eindruck vermitteln jedenfalls die großen Elektronik-Fachhändler, die statt dessen sowohl in ihren Werbeflyern als auch bei der Präsentationsfläche Notebooks immer mehr in den Vordergrund stellen. Das Problem dabei: Aktuelle Spiele mit hohen Hardware-Anforderungen lassen den mobilen PC mit seinen Strom sparenden, im Vergleich zum Desktop-PC in der Regel leistungsschwächeren Komponenten ordentlich ins Schwitzen geraten. Kann ein Notebook trotzdem auch für passionierte Gamer eine echte Alternative sein?
Zwar hinkt die Notebook-Hardware den Neuentwicklungen im Desktop-Bereich immer etwas hinterher, dennoch sind auch hier Lösungen mit viel Power erhältlich. Doch dafür muss man bezahlen. Durch die kompakte Bauform sind für Notebooks gefertigte Komponenten wie Prozessor und Grafikkarte teurer als beim Desktop-PC einer vergleichbaren Leistungsklasse. Dazu kommt noch das Problem der aufwändigeren Kühlung. Zwar bekommt man bei Zocker-Notebooks Zubehör wie Display, Tastatur und Touchpad bereits mitgeliefert, die sich die Desktop-Kollegen extra anschaffen müssen. In der Regel sind bei ähnlichem Leistungsniveau bei Gamer-Notebooks Aufpreise von über 50 Prozent im Vergleich mit großen Tower-PCs aber nicht ungewöhnlich.
Entscheiden Sie sich trotz der deutlichen Zuschläge für ein Notebook, sollten Sie besonders auf die Leistung der Grafikkarte Wert legen, die den Grundstein für ein angenehmes Spielerlebnis legt. Onboard-Grafikchips von Intel sind für Spiele grundsätzlich ungeeignet, da für Spiele jenseits der Casual Games-Grenze viel zu langsam. Wichtig ist aber auch das Treibwerk des mobilen Rechners. In punkto Prozessor ist oftmals eine hoch getakteter Dual-Core-Prozessor eher zu empfehlen als die Vierkern-Konkurrenz., da viele Spiele maximal zwei Kerne ausnutzen und daher das Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich stimmiger erscheint. Erfreulicherweise sind vier GB Arbeitsspeicher im Gaming-Notebook-Sektor inzwischen Standard, so dass Sie sich wenig Sorgen um genügend Speicher machen müssen. Jenseits dieser Grenze braucht man auf alle Fälle ein 64-Bit-Betriebssystem. Bei modernen Spielen ist das kein Problem; ältere Schätzchen machen da mehr Ärger und lassen sich entweder gar nicht erst installieren oder quittieren wegen Treiberproblemen den Dienst.
Medienagentur plassma / as
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