29.08.2011, 11:07 Uhr | jr / ams
Razer Blade (Quelle: Razer)
Immer nur Zubehör liefern, während andere die Musik machen: Das ist dem Hersteller Razer anscheinend zu langweilig geworden. Und wenn man schon mit den Wölfen heult, dann richtig: Der "Razer Blade", seines Zeichens der erste Laptop der Marke, ein schlankes, gerade mal 2,2 Zentimeter hohes 17-Zoll-Full-HD-Gerät im schickem Aluminium-Kleid, wird vollmundig als der "erste wahre Spiele-Laptop" angepriesen. Schwer zu tragen hat man daran jedenfalls nicht: Knapp drei Kilo Lebendgewicht sind für diese Geräteklasse ein sehr guter Wert. Schmerzhafter wird da schon der Griff in den Geldbeutel: Razer verlangt stolze 2800 US-Dollar für den im vierten Quartal 2011 erscheinenden Spiele-Boliden.
Angesichts des 2,8 GHz starken Core i7 Prozessors (eine Dual Core-CPU) von Intel braucht der Razer Blade sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen: Mit einem so mächtigen Motor unter der Haube sind auch die anspruchsvollsten 3D-Actiongames mehr als zufrieden. Dazu kommt der angemessene Beistand durch acht Gigabyte Arbeitsspeicher (1333 MHz DDR3-RAM) und eine Nvidia Geforce GT 555M mit 2 GB dezidiertem GDDR5-Speicher sowie einer flott zu Werke gehenden 320 GB großen Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute. Das Display arbeitet mit LED-Hintergrundbeleuchtung bei einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Damit stimmen auf absehbare Zeit auch die technischen Rahmenbedingungen für flottes Spielen auch von eher leistungshungrigen Games. Wie weit der Akku mit 60 Wh reicht, wenn man das Razer Blade abseits von Steckdosen betreibt, hat der Hersteller bisher nicht preisgegeben.
In punkto Schnittstellen und sonstiger Ausstattung treten die angesichts des Preisniveaus üblichen Verdächtigen an: USB 3.0, HDMI-out, Gigabit-Ethernet und Bluetooth 3.0 sind ebenso im Paket enthalten wie WLAN (802.11b/g/n) und eine HD-fähige Webcam. Als besonders leckeres Ausstattungsmerkmal führt Razer das sogenannte "Switchblade User Interface" an. Dabei handelt es sich um 10 konfigurierbare Tasten mit einem kleinen LCD-Screen, der rechts neben der eigentlichen Tastatur sitzt. Er lässt sich als Display für In-Game-Informationen benutzen, wenn man mit einer externen Maus zockt, oder alternativ als Multitouch-fähiges Trackpad, wenn mobiles Gaming angesagt ist.
jr / ams
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