09.11.2011, 11:00 Uhr | vb / jr
Spiele-Publisher Ubisoft hat im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Umsatzrückgang zu verbuchen. Im Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2011 konnte man 248,5 Millionen Euro umsetzen (ein Minus von 12 Millionen im Vergleich zum Vorjahr). Den Verlust konnte Ubisoft von 89,8 Millionen in 2010 auf 37,1 Millionen im laufenden Jahr reduzieren.
Mit dafür verantwortlich waren neben den Tanzspielen die Actionspiele Assassins Creed: Brotherhood und Driver: San Francisco, die sich über Plan verkauften. Voran ging es auch bei Download-und Browsergames wie "From Dust", "Trackmania 2: Canyon" oder Die Siedler Online, bei denen der Publisher einen Zuwachs von 132 Prozent erzielte. Im laufenden Geschäft sollen neben den traditionell starken Musikspielen Top-Marken wie das am 24. November erscheinende "Rayman Origins" oder der aktuelle Assassin's Creed-Ableger Revelations (für das mehr Vorbestellungen vorliegen als für den Vorgänger "Brotherhood") für weiteren Vortrieb sorgen. Inzwischen hat Ubisoft-CEO Yves Guillemot auf einer Investorenkonferenz bestätigt, dass 2012 ein neues, eigenständiges Assassin's Creed-Game geben wird. Dieses Spiel soll die Story, die sich seit dem ersten Teil durch alle Assassin’s Creed-Games zieht, endgültig zum Abschluss bringen.
Schließlich ist für das Jahr 2012 laut dem "End oft he World“-Plot, auf dem die gesamte Assassin’s Creed-Saga beruht, der virtuelle Weltuntergang angekündigt. Ob sich diese Prophezeiung bewahrheitet, dürften die Fans der Serie zum pünktlich Weihnachtsgeschäft 2012 erfahren. Denn das ist der wahrscheinlichste Release-Zeitraum, auch wenn sich Guillemot zu diesem Punkt nicht weiter geäußert hat. Dafür verriet er, dass Desmond die Hauptfigur der Assassin’s Creed-Fortsetzung sein wird, da die Handlungsstränge um Ezio und Altair in Revelations beendet werden.
Der Löwenanteil des Ubisoft-Umsatzes wird auf den Spielkonsolen eingefahren: Microsofts Xbox 360 und Nintendos Wii liegen hier mit jeweils 28 Prozent gleichauf, gefolgt von der PS3 mit 23 Prozent. Der PC als Spieleplattform hält bei sieben Prozent. Die mobilen Konsolen DS und 3DS liegen bei vier respektive zwei Prozent, Sonys PSP schafft gerade mal noch ein Prozent.
vb / jr
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