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US-Army: Rekruten durch Killerspiele verweichlicht

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US-Army: Rekruten durch Killerspiele verweichlicht

22.03.2010, 16:31 Uhr

Immer wieder ist von Befürchtungen die Rede, dass virtuelle Ballerorgien besonders Jugendliche zu realen Gewalttaten verleiten könnten. In der Schweiz wurde kürzlich sogar ein Verbot besonders brutaler Spiele beschlossen. Die US-Army hingegen sieht in Gamern eher Mimosen, die zwar eine Maus, aber kein Gewehr halten können. Was dazu führt, dass zum ersten Mal seit 30 Jahren die Grundausbildung überarbeitet werden soll.

Im Vergleich zu früheren Generationen lasse die Kampffähigkeit des durchschnittlichen Rekruten zu wünschen übrig, heißt es von Seiten der Armeeführung. Statt in Raufereien erste Nahkampf-Erfahrung zu sammeln, verstecke sich die heutige Jugend hinter Pixelhelden. Das führt laut US-Army dazu, dass junge Soldaten schlichtweg zu weich sind für den harten Militärdienst. Daher sollen Fähigkeiten wie das Bekämpfen und Festhalten von Gegnern im Nahkampf in der Grundausbildung stärker geschult werden. Einen Vorteil hat die "Generation Gamepad" allerdings: In Intelligenztests erzielt sie regelmäßig Rekordergebnisse. Und intelligent kämpfen soll ja hilfreich sein, um allzu hohe Verluste zu vermeiden.

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