29.06.2011, 11:39 Uhr | jr
World of Warcraft (Bild: Blizzard)
Dass Blizzards Online-Rollenspiel World of Warcraft in der Krise ist, wäre angesichts eines Abonnenten-Stammes von knapp 11,5 Millionen Usern sicher stark übertrieben. Doch so richtig voran geht es seit der für ein kurzes Hoch sorgendenVeröffentlichung des dritten Add-ons Cataclysm Ende 2010mit dem MMOG auch nicht. Jetzt hat Blizzard reagiert und legt für Einsteiger eine Art "Free2Play"-Modell auf. Damit wird es möglich, nach der Installation der Gratis-Starteredition eine beliebige Anzahl von Avataren bis auf Level 20 zu entwickeln, ohne dafür eine monatliche Abo-Gebühr zu bezahlen.
Die bisher übliche zeitliche Beschränkung fällt weg. Inhaltlich setzt Blizzard moderate Schranken: Man darf nicht mehr als 10 Goldstücke besitzen und kann nicht in Gilden eintreten. Dafür ist es möglich, mit den zusätzlichen Völkern aus dem in die Starter-Edition von WoW integrierten "Burning Crusade", den Draenei und den Blutelfen, durch die Gegend zu streifen. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein aktiver "Battle.net"-Account; es lassen sich aber auch stillgelegte Accounts wieder reaktivieren. Diejenigen Spieler, die nach dem Erreichen von Level 20 weitermachen wollen, um zum Beispiel in den Genuss von Dungeon- und Schlachtzug-Herausforderungen zu kommen, müssen dann allerdings das Hauptspiel samt aktuellen Add-ons erwerben und die übliche Monatsgebühr für den Zugang nach Azeroth entrichten.
Aber auch für Profis gibt es neuen Stoff von Blizzard: Der aktuelle WoW-Patch 4.2 mit dem Titel "Sturm auf die Feuerlande" wird heute eingespielt. Ab 11:00 Uhr sollen die WoW-Server laut Blizzard wieder zur Verfügung stehen. In "Sturm auf die Feuerlande" haben die Blizzard-Entwickler unter anderem neue Quests in Hyjal und in den Feuerlanden integriert und mit der "Thrall"-Questreihe ein komplett neues Element erfunden. Wer sich hier siegreich durch die Herausforderungen kämpft, bekommt als Belohnung am Ende einen der begehrten epischen Umhänge spendiert. Wer als Jäger in den Weiten von Azeroth unterwegs ist, der darf sich mit Patch 4.2 über neue Begleiter freuen. Gleich zehn neue Tiere - darunter Katzen und Krabben sowie Geistereulen und Geistertiger - lassen sich im Geheilten Hyjal oder im Daily-Quest-Gebiet der Feuerlande finden und zähmen. Auch von neuen Haustieren ist die Rede; allerdings werden wohl nicht alle sofort verfügbar sein, sondern nach und nach im Zuge von Minor-Release-Patches nachgeschoben. Ein neuer Brüll-Sound beim Aufruf des entsprechenden Emotes sowie die Möglichkeit für manche Charaktere, sich bei einem Besuch beim Friseur ein neues Outfit zu verpassen, runden den neuen Patch ab.
jr
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Ein neuer Schlachtzug und Quests: In den "Feuerlanden" geht's ab. WoW Cataclysm Content Patch 4.2
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