31.03.2010, 09:29 Uhr
Ab dem 6. April 2010 wird die Xbox 360 auch USB-Datenträger zum Speichern von Spielständen, Nutzerprofilen und Demos unterstützen. Möglich macht das ein Firmware-Update, wie Microsofts Larry Hryb, Leiter des Xbox Live-Dienstes, in seinem Blog bekannt gab. Damit wird die "Memory Unit" genannte Speicherkarte mit 64 und 512 MB Kapazität - Microsofts bisherige mobile Speicherlösung - überflüssig. Stattdessen soll ein spezieller USB-Stick der Firma Sandisk im Xbox 360-Design auf den Markt kommen. Diese Maßnahme könnte in direktem Zusammenhang mit kürzlich aufgetauchten Bildern der Hauptplatine einer angeblichen Xbox 360 Slim stehen, welche ohne einen Steckplatz für die Memory Unit der Konsole daherkommt.
USB-Sticks anderer Hersteller verrichten ihren Dienst mit der Xbox 360 ebenfalls. Zunächst wird die Zusatz-Hardware formatiert und eine FAT32-Partition eingerichtet. Will man nicht den kompletten Speicherplatz des USB-Sticks für die Xbox 360 verwenden, ist auch eine Parallel-Nutzung an Konsole und PC möglich. Externe USB-Festplatten arbeiten hingegen nicht mit der Microsoft-Konsole zusammen. Einerseits sind diese laut Aussage von Microsofts Xbox-Produktmanager Boris Schneider-Johne zu langsam, andererseits spricht die neue Xbox-Firmware ohnehin nur maximal 16 Gigabyte eines via USB angeschlossenen Datenträgers an. Obwohl die Xbox 360 über drei USB-Ports verfügt, können maximal zwei Sticks gleichzeitig angeschlossen werden, was einen Zusatzspeicher von insgesamt 32 Gigabyte ergibt. Auf dem USB-Stick selbst darf man Gamertags, Speicherstände, gekaufte Spiele und sogar die Installationen von Spiele-DVDs speichern. Somit ist es möglich, das komplette Profil auch einfach zu Freunden mitzunehmen, was bislang nur mit einer Memory Unit von Microsoft möglich war. Die Dateien werden über das Speicher-Menü der Konsole direkt angewählt und auf den Stick verschoben. Dagegen ist es nicht möglich, Spiele-Caches auf dem USB-Stick abzulegen - dafür wird wie bisher eine Systemfestplatte gebraucht.
Update: Die offiziell lizenzierten USB-Sticks von Sandisk werden mittlerweile auf den amerikanischen Seiten von GameStop gelistet. Demnach müssen Xbox 360-Besitzer tief in die Tasche greifen, denn bereits die 8 GB-Variante schlägt mit 40 US-Dollar zu Buche. Für die 16 GB-Version werden sogar 70 US-Dollar fällig. Damit sind die USB-Sticks im Xbox-Design doppelt so teuer wie handelsübliche Hardware. Ob die Preise eins zu eins in Euro umgerechnet werden, ist noch nicht bekannt.
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Andy schrieb:
am 31. März 2010 um 13:41:06
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Wird wohl auch Zeit
naja langsam wirds mal Zeit, das die Konsole das Untersützt. Unnötige Geldmacherei von Microsoft.
Hoffentlich kommt
auch mal irgendwann en Browser für die XBOX 360, das man im Wohnzimmer Videos, Musik usw. ohne zusätzliche Hardware streamen kann.
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